Waffen zwingen Menschen zur Flucht - Waffenlosigkeit zwingt sie zur Kooperation

 

 

Frieden

Tränen versickern im blutigen Sand.
Von ängstlichen Kinderaugen geweint.
Bitteres Weinen um verbranntes Land,
in dem die warme Sonne nicht mehr scheint.

Städte von Tausenden Bomben zerstört,
Flüchtlings-Trecks auf quälend langen Wegen.
Niemand, der noch irgendwo hingehört,
Der durch Kriegstod längst allein, weswegen?

Was ist denn nur das Ziel von all dem Krieg,
was das Resultat am bitt' ren Ende?
Wie stets, gibt es doch wieder keinen Sieg.
Im Meer von Blut stecken eure Hände.

Potentaten treffen Diplomaten,
Waffenfabrikanten, unverfroren,
Blinde Planer neuer Gräueltaten.
Gier und Macht, so wird ein Krieg geboren.

Wohlstand für alle Menschen gibt es nicht.
Gewinn der Einen, Anderer Verlust.
Die Augen auf, schaut mir ins Angesicht.
Sagt bitte nie, ihr hättet´s nicht gewusst.

Es könnten wahrlich eure Kinder sein,
als Opfer im schrecklichen Verbrechen.
Wie lebt ihr euren Frevel, falschen Schein?
Niemand wird je eure Toten rächen.

Ihr findet stets wieder gute Gründe
für das Töten, Erde zu verbrennen,
zum Schlachten für die eigenen Pfründe.
Wer nur könnte euch noch Menschen nennen?

Klaglos Kinderseelen weinen lassen,
plötzlich Waisen, bar jeder Zuversicht.
Warum denn nur müsst ihr immer hassen?
Schaut dem quälenden Elend ins Gesicht.

»
Imagine« wars, was einst John Lennon sang,
Feige Killer-Hand nahm ihm sein Leben.
Noch immer mahnt in mir der süße Klang:
Frieden für die Welt, sei unser Streben.

 


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Rolf Freiberger

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