Ein Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt

Angèle Lieby wird mit starken Kopfschmerzen in die Notaufnahme des Krankenhauses gebracht und verliert kurz darauf das Bewusstsein. Sie wird in ein künstliches Koma versetzt ("Man lässt mich in die Nacht gleiten", S. 26), aus dem sie nicht mehr aufwacht.

"Ich liege hier eingeschlossen ,wie in einem Sarg, der zugleich mein eigener Körper ist... Ich klopfe gegen die Innenwand meiner Haut, aber Niemand hört mich", S. 29. Da sich keinerlei Lebenszeichen nachweisen ließen, hielt man sie für tot. Was sie dann "erleben" musste, ist unvorstellbar. Sie bekommt alles mit, was mit ihr geschieht, hört die Gespräche und erleidet grausame Qualen, ohne dass sie sich bemerkbar machen kann. Erst als sie vor ihrer weinenden Tochter eine einzelne Träne absondern kann, ändert sich die Situation. Was gut gemeint ist, wird für Angèle zum Martyrium, das sie mit Guantanamo vergleicht. Beschallung mit ihrer Lieblingsmusik rund um die Uhr (S.45). Als sie sich endlich in kleinsten Schritten ins Leben zurückkämpfen kann, muss sie so selbstverständliche Vorgänge, wie das Atmen neu lernen. Es dauert Jahre, bis ihr Leben wieder in der Normalität ankommt. Dieses Buch hat mich nicht mehr losgelassen. Man erfährt u. A. schreckliche Alltags-Wahrheiten aus dem Krankenhausbetrieb.

Lesung Perspektivwechsel

Heute gab es wieder eine Gelegenheit, der Arbeitsgruppe "Perspektivwechsel" die Zeit mit einer Lesung zu bereichern.

 

Los ging es mit der Vorstellung meines neuen Romans "404", der alle interessiert lauschten. Danach folgten die zwei Satiren, "Mordanklage" und "Sprechblasen". Die Smylies und die freudigen Gesichter spiegeln die angenehme Atmosphäre wider.

Seid freundlich zu allen Menschen, denn ihr wisst nicht, was sie gerade durchmachen!

Das sind die Zeilen einer sterbenden Mutter an ihre ein- und dreijährigen Kinder.

 

Der Roman »Zwanzig Zeilen Liebe« beschreibt die besondere Arbeit einer Krankenschwester im Hospiz. Im Namen der Sterbenden schreibt sie Briefe an deren Angehörige, Ehepartner, Kinder, Freunde. Es sind keine Abrechnungen, sondern liebevolle Botschaften neben manchen Kleinigkeiten, z. B. die Erklärung der Waschmaschine für den Ehegatten.

 

Um diese Arbeit herum rankt sich eine allmählich verdichtende Geschichte, die berührend und spannend ist. Die Protagonisten wachsen einem ans Herz und sie zeigen die ganze unübertriebene Lebenswirklichkeit mit all ihren Tücken, Träumen, Hoffnungen und Enttäuschungen.

 

Auch dieser Satz hat mich besonders angesprochen, weil er meine eigene Lebenseinstellung widerspiegelt: »Wenn man immer wieder aufsteht, wird man eines Tages dem Grund dafür begegnen, weshalb es wert ist, es immer wieder zu versuchen.«

 

Perspektivwechsel

Perspektivwechsel, so lautet der Titel der Projektgruppe, für die es eine kleine Adventslesung gab. Perspektivwechsel galt auch für den Lesestoff. Eingestimmt wurde mit einer Adventsgeschichte. Ein Scheintod-Erlebnis ließ den Puls danach höher schlagen. Mit der Satire über moderne Schnäppchenjäger wurden die Lachmuskeln strapaziert. Den Abschluss bildete ein Einblick in die Lebenswirklichkeit von armen Kindern in Sri Lanka mit einer Lesung aus meinem Buch "Anindos 134. Leben". Wie die lachenden Smileys zeigen, scheint es den Zuhörern gefallen zu haben.

0 Kommentare

Bundesdeutscher Vorlesetag am 19.11.2016

Am 19.11.2016, dem bundesdeutschen Vorlesetag, habe ich vor Kindern der dritten und vierten Klasse der Otto-Pankok-Schule in Drevenack aus dem Buch "Der kleine Prinz" vorgelesen. Wir alle haben sein wundervolles Lachen gehört und werden es immer wieder hören, wenn wir in den Sternenhimmel schauen.

2 Kommentare

Literaturfrühstück im Gasthaus Himmel und Erde

 

 

Am 06.11.2016 haben sich 27 Gäste zu einem literarischen Frühstück über  "Anindos 134. Leben" im Gasthaus Himmel und Erde in Wesel eingefunden. Das Foto zeigt mich mit meinem ehemaligen "Lesekind" Joel, das ich als ehrenamtlicher Lese-Mentor zwei Jahre lang begleitet habe. Mit dem damals achtjährigen Kind mit Leseschwächen habe ich in einem kreativen Prozess die Realisierung eines lang gehegten Traumes verwirklicht, einen Roman geschrieben. Die latente Leidenschaft am Schreiben ließ mich danach nicht mehr los. Inzwischen schreibe ich mein drittes Buch und habe etliche Kurzgeschichten und Gedichte verfasst.

 

Der heute 14-jährige Joel begleitet mich zu Lesungen und liest zusammen mit mir dem Publikum vor. Das zeigt, wie wichtig die Mentoren-Arbeit ist und welche Ergebnisse erreichbar sind, wenn die Schule durch individuelle Förderung von Kindern unterstützt wird. Nicht zuletzt wirkt die Arbeit, wie man sieht, auch in die umgekehrte Richtung. Das Publikum fühlte sich sehr gut unterhalten, obwohl meine angekündigte Musikbegleitung wegen Krankheit kurzfristig absagen musste. So wurde aus der Live-Musik leider nur eine Video-Einspielung, die jedoch einen erkennbaren Eindruck hinterlassen hat.

 

Um die Gäste für den Mangel zu entschädigen, wurden sie gebeten, mir einige Begriffe zu nennen, die sie mit Weihnachten in Verbindung bringen. Ich versprach dann, mit Hilfe der Wörter für sie eine Weihnachtsgeschichte zu schreiben, die inzwischen schon übergeben wurde. Die Vorgabe von Wörtern war auch schon die Grundlage von "Anindos 134. Leben".

 

Fotos: Claudia Böckmann

0 Kommentare

Rezension aus Sri Lanka

Soeben erreichte mich eine Rezension der gebürtigen Singhalesin Frau Shopinee. Die Beurteilung meines Buches durch eine "Einheimische" ist mir besonders wichtig, weil nur so etwas über die Authentizität erfahren wird. Was hieraus nicht hervorgehen kann, ist die Tatsache, dass die besondere Liebenswürdigkeit und für westliche Verhältnisse unvorstellbare Zufriedenheit der Menschen auf Sri Lanka der Grund waren, die Geschichte hier zu erzählen. Vielen Dank Frau Shopinee und seien Sie sicher, auf Sri Lanka habe ich die beeindruckendsten Menschen getroffen und erinnere mich auch nach  Jahren noch an jedes Detail.

10 Kommentare

Literaturfrühstück Haus Krudenburg

Am 25. September fand die erste Lesung mit meiner Partnerin Sina Jöhren und dem ehemaligen Lesekind Joel statt. Bei einem Literaturfrühstück im Haus Krudenburg in Hünxe konnten sich 20 Zuhörer bei einem umfangreichen Frühstücksbüffet mit klassischer Musik und hautnahen Begegnungen auf Sri Lanka auf eine eindrucksvolle Reise begeben. Der Ehrengast Joel, mein ehemaliges "Lesekind", hat dabei bewiesen, was die Leseförderung bei ihm bewirkt hat. Er hat mit mir zusammen ein Kapitel vorgelesen. Das Publikum stellte durch Diskussionsbeiträge sein Interesse am Land heraus. Ein gelungener Vormittag, der vielleicht etwas nachdenklich gemacht hat.

0 Kommentare

Interview mit Leserkanone.de

Auf der Website von Leserkanone.de wurde ein umfangreiches Interview über meine Arbeit, Zielsetzungen und Beweggründe sowie eine erweiterte Vorstellung der Bücher und Pläne veröffentlicht.

 

Link zum Interview

0 Kommentare

Ich muss mal telefonieren

Dieses Buch ist jetzt auch als Kindle-Edition bei Amazon zum Preis von 2,99 Euro verfügbar. Informationen im Menü BÜCHER und zwei Leseproben im Download-Bereich.

0 Kommentare

Buchempfehlung

"Wer unbedingt Schriftsteller werden will, muss Bücher schreiben, darauf läuft es hinaus." Dieser Satz stammt von Connie Palmen aus dem Buch "Die Gesetze", Diogenes Verlag AG Zürich.

 

Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gekommen. Ja, auch Autoren lesen. Das Buch "Die Gesetze" ist ein wundervoller Roman, in dem in einem philosophischen Kontext unkonventionelle Liebesbeziehungen in einer Sprache geschrieben sind, die den Leser permanent am Geschehen teilhaben lassen und immer wieder mit der Präzision und Lebendigkeit der beschriebenen Erlebnisse in Erstaunen versetzen. Ein großer Lesegenuss und eine wortgewaltige Autorin. Das ist Schreibkunst.

 

Unbedingt zu empfehlen.

0 Kommentare

Rezension

Was wünscht sich jeder Autor? Gute Rezensionen für seine Werke. Was hasst er? Na klar, schlechte Rezensionen. Was macht er nach einer unbefriedigenden Bewertung seiner geistigen Schöpfung? An sich arbeiten? Davon ausgehen, dass der Rezensent ihn nicht verstanden hat oder schreibt er, wie just Jan Böhmermann ein Schmähgedicht?

 

So hat es Johann Wolfgang von Goethe 1774 getan. Was genau der Anlass war, ist nicht genau bestimmt. Er muss aber sehr verärgert gewesen sein, verlangt er doch den Tod des Übeltäters. Hier seine Beschreibung:

 

Rezensent

 

Da hatt ich einen Kerl zu Gast,

Er war mir eben nicht zur Last;

Ich hatt just mein gewöhnlich Essen,

Hat sich der Kerl pumpsatt gefressen,

Zum Nachtisch, was ich gespeichert hatt'.

Und kaum ist mir der Kerl so satt,

Tut ihn der Teufel zum Nachbar führen,

Über mein Essen zu räsonieren:

"Die Supp hätt können gewürzter sein,

Der Braten brauner, firner der Wein."

Der Tausendsakerment!

Schlagt ihn tot, den Hund! Es ist ein Rezensent.

0 Kommentare

Junge Klassik begeistert

"Die haben uns umgehauen. Es war ein Genuss, zuzuhören. Es war eine Glanzleistung"

 

So beschreibt die Jurorin Christina Spellerberg die grandiose Leistung einiger Teilnehmer, zu denen auch Sina Jöhren gehört. Ich bin sehr stolz, dass sie mich zu Lesungen begleitet und die Zuhörer verzaubert. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

 

Zum Artikel

7 Kommentare

Mit 60 Schülern nach Sri Lanka

Auf Einladung der Gesamtschule Hünxe hatte ich Gelegenheit, 60 Schülerinnen und Schüler in die Lebenswelt des achtjährigen Anindo zu entführen. Ich las aus meinem Buch "Anindos 134. Leben" und konnte mit den sehr interessierten Zuhörern vieles diskutieren. Die Kinder der siebten Klasse lauschten mit spannungsvoller Erwartung und es war so ruhig, dass man eine Stecknadel fallen gehört hätte. Alle Achtung und ein großes Kompliment. Es war mir eine außerordentliche Freude, vor diesem Publikum zu lesen. Ein Highlight war das Wiedersehen mit meinem ehemaligen "Lesekind". Joel hat seinen Mitschülern die Widmung aus meinem Buch vorgelesen.

 

Vielen Dank auch an die Initiatoren, Frau Benning-Apel und Frau Schult.

0 Kommentare

Lesung im Café Minchen

Gestern hatte ich Gelegenheit, im gemütlichen Café Minchen vor dem literarisch gebildeten Kreis der  "Rotkehlchen" und geladenen Gästen aus meinem Buch "Anindos 134. Leben" zu lesen. Ich stand vor einem gespannt lauschenden Publikum, das mit gezielten Fragen sein Interesse an der vorgetragenen Geschichte bewies. Ich bedanke mich hiermit noch einmal für die Einladung und den herzlichen Empfang.

 

Zum Artikel

0 Kommentare

Autorenkreis im Netzwerk Drevenack

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nicole Krutzinna-Hilger,Thomas Dirk Meyer, Gabriele Littwin, Jan Weffers, Sina Jöhren, Rolf Freiberger

 

Hurra, gestern haben wir eine neue Bleibe im Jugendhaus Damm gefunden. Vielen Dank dafür an Annette Ulland.

 

Damit gründen wir eine neue Netzwerkgruppe "Autoren", die zurzeit aus 6 Personen besteht. Interessierte Schreibfreudige können sich noch zu uns gesellen. Wir sind ein lockerer Kreis ohne Vorstand und Geschäftsordnung mit dem Ziel, sich durch Erfahrungsaustausch gegenseitig zu unterstützen. Wir lesen uns neue Manuskripte vor und besprechen sie.

 

Es ist geplant, einen "Autorentrip" einzuführen, bei dem wir als Gruppe in Cafés oder anderen gastronomischen Betrieben auftreten und abwechselnd kurze Lesungen machen. Die Lesungen werden musikalisch begleitet und sind kostenlos. Der Zeitrahmen ist etwa 1,5 h. Wer Interesse an einer solchen Veranstaltung hat, darf uns gerne kontaktieren.

0 Kommentare

Literatur trifft Musik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unter diesem Motto bieten Sina und ich eine Form der Unterhaltung an, bei der die Musik die Empfindungen für die Lesung bereichert und verstärkt. Wir wenden uns damit an  anspruchsvolle Gäste, die sich für Literatur und Musik interessieren und an dieser Art der Präsentation teilhaben wollen. Sina ist viermalige Preisträgerin beim Wettbewerb "Junge Klassik". Ihre Musik schafft eine wohlige Atmosphäre und öffnet alle Sinne für die Lese-Beiträge. Freuen Sie sich auf ein ganz besonderes Erlebnis.

 

Wir bieten unsere Leistung auch zu privaten Anlässen, wie Silberhochzeit, Runder Geburtstag, Firmenfeier etc. an. Sie können uns auch einzeln buchen. Bei Interesse verwenden Sie bitte das Kontaktformular.

0 Kommentare

Wer hätte das gedacht

Manche Autoren fragen sich, worüber sie schreiben sollen. Es will ihnen einfach nichts Spektakuläres einfallen. Dabei muss man nur aufmerksam durch die Welt gehen. Die besten Geschichten kann man sich nicht ausdenken, die schreibt das Leben. Wer hätte gedacht, dass es Jemanden gibt, der alle drei schweren Attentate (Boston, Paris, Brüssel) überlebt hat, obwohl er am Tatort war? Hätte ein Autor sich das ausgedacht, die Kritiker würden ihn zerreißen.

 

Ein Ereignis aus meinem eigenen Leben, die bevorstehende Operation am "Grauen Star", hat mich zur folgenden Geschichte inspiriert.

 

 Der kleinste Vogel der Welt

 

Eine sensationelle Entdeckung! Deutsche Forscher haben den vermutlich kleinsten Singvogel der Welt entdeckt. Er misst nur ein bis zwei Millimeter und hat im Laufe der Evolution seine Flügel und Beine verloren. Beides benötigt er auch nicht mehr, da er ortsfest ist. Ungläubiges Staunen in der Wissenschaft. Wie konnte dieser Vogel so lange unentdeckt bleiben, wo er doch, wie man jetzt weiß, so zahlreich auftritt? Rätselraten auch darüber, wie er sich fortpflanzt. Da er seine Behausung nicht verlässt und auch keine Artgenossen ihn erreichen können, steht man nahezu vor einem Wunder. Die erste Vermutung, es könnte sich um Autogamie (Selbstbefruchtung) handeln, wurde als wenig wahrscheinlich bewertet. Denn es bleibt die Frage, wie verlassen die Nachkommen das Nest und wozu werden sie gebraucht, wenn sie doch keine Geschlechtspartner aufsuchen können. Da bisher auch in allen Nestern nur Einzelexemplare gefunden wurden, wird von einigen Biologen die gewagte Ansicht vertreten, er pflanze sich gar nicht fort. Vermutet wird eher eine durch Viren hervorgerufene Genmutation in einer lebenden Zelle, die bei Befall des Wirts eine völlig neue Lebensform entstehen lässt. Einige reden schon von einer neuen Erklärung der Schöpfungsgeschichte und stellen die Evolutionstheorie von Charles Darwin in Frage.

 

Doch wie konnte sich dieses zwar kleine, aber prachtvolle Vögelchen so lange vor den Blicken der Forscher verbergen? Es trägt ein in allen Spektralfarben leuchtendes Federkleid mit metallischer Ausprägung. Bisher wurde allerdings noch kein Foto dieser Spezies veröffentlicht. Das Zwergvögelchen mit der Bezeichnung Sturnus cataractus hat sich extrem gut getarnt. Da es sich nicht bewegt und keine Organe besitzt, benötigt es so gut wie keine Nahrung. So fällt es beispielsweise nicht durch Stoffwechselprodukte auf. Schon sein Lebensraum verlangt Beachtung. Es hat es sich im menschlichen Auge zwischen Iris und Netzhaut in der Linse bequem gemacht. Angreifer hat es zwar nicht zu befürchten, es möchte aber dennoch unentdeckt bleiben und das gelingt ihm ausgezeichnet. Es sondert ein spezielles Sekret ab, welches die Augenlinse eintrübt. Die ursprünglich brilliante Färbung verliert sich nach einiger Zeit in einem bedeutungslosen Grau. Das Vögelchen wird sozusagen unsichtbar. Um es zu entdecken, muss man die Linse zerstören. Das bedeutet leider auch für das Vögelchen das Aus. Diese besondere Eigenart hat ihm die Trivial-Bezeichnung „Grauer Star“ eingebracht. Viele Menschen werden sich gefragt haben, warum sie von der Linsentrübung heimgesucht wurden und einen großen Teil ihrer Sehfähigkeit eingebüßt haben. Jetzt fanden die Biologen die Antwort darauf. Der kleinste Vogel der Welt will sich vor neugierigen Blicken verstecken. Schade, wo er doch so hübsch ist.

 

                                                                        Rolf Freiberger, März 2016

0 Kommentare

Joel

Es macht mich stolz und glücklich, dass ich Joel eine kurze Zeit seines Lebens als Lese-Mentor begleiten durfte. Joel beweist, dass man durch Beharrlichkeit und etwas Unterstützung viel erreichen kann, an das man vielleicht nicht geglaubt hat. Joel war ein fleißiger Schüler. Als ich ihm einmal vorschlug, weil wir soviel Zeit durch Ferien und Urlaub verlieren, uns zweimal die Woche zu treffen, gab er mir die Antwort, die ich nie vergessen werde. "Ich könnte auch drei mal."

Das habe ich ihm dann ausgeredet, denn ein Kind braucht auch Zeit zum Spielen. Heute begleitet Joel mich, und zwar aktiv, zu meinen Lesungen.

Durch die Arbeit mit Joel ist erst die Idee zu meinem Buch "Anindos 134. Leben" entstanden. Das Schreiben ist meine neue Leidenschaft. Ohne Joel wäre es vielleicht nie dazu gekommen.

 

0 Kommentare

Endlich fertig mit dem Web

Ich habe fertig. Will heißen, meine Internetseite ist nach vielen Fehlversuchen so strukturiert, wie ich es mir vorgestellt habe. Nach der Umstellung von der freien auf eine Pro-Version hat mich das System mit einer doppelten Bloganzeige genervt. Mit den üblichen Mitteln und der Hilfe ließ sich das Problem leider nicht lösen. Computer und Software haben mich jedoch seit vielen Jahren kreativ gemacht. Auch hier habe ich mal wieder tricksen müssen. Womit erneut bewiesen wäre: Und wenn der Computer es auch immer wieder versucht, der Mensch bleibt der genialere von beiden.

0 Kommentare

775 Jahre und jünger, als je zuvor, Wesel

Wesel ist dieses Jahr 775 Jahre alt. Eine Stadt die sich sehr verändert hat, verändern musste und dennoch keine Altersspuren zeigt. Dieses Jubiläum ist ein Grund zum Feiern und Nachdenken.

Der Autorenkreis die "Kopf-Weide" hat sich verpflichtet, kleine Lyrik-Beiträge für das Jahrbuch zu verfassen. Für mich als Nicht-Weseler nicht leicht, aber mir wird sicher noch etwas dazu einfallen. Die Ergebnisse der literarischen Gehirntätigkeit besprechen wir am 07. März 2016.

0 Kommentare

Sina

Here comes the sun.

 

Das ist Sina, meine musikalische Bereicherung. Ich freue mich auf unseren ersten gemeinsamen Auftritt.

Lesungen im neuen Gewand

Ich freue mich, dass meine Lesungen ab jetzt ein zusätzliches Highlight bekommen. Die talentierte Sina Jöhren, die mit ihrer Querflöte schon vier mal beim Wettbewerb  "Junge Klassik" Preise erringen konnte, unterstützt mich und lässt meine Lesungen zu einem kulturellen Ereignis werden.

0 Kommentare