Kommentare: 12
  • #12

    Ute (Sonntag, 10 Oktober 2021 13:45)

    Das Lesen jeder Geschichte im Buch "i" war ein Genuss, ein Versinken zwischen die Zeilen. Jede Erzählung regt auf ihre ganz spezielle Art nicht nur zum Nachdenken an, man erlebt die Geschichte.

    Sicher hat jeder Ihrer Leser seine Lieblingsgeschichte, aber ich persönlich möchte Ihnen für die Geschichte „Das Tüpfelchen auf dem i“ danken. Bevor mein Verstand realisieren konnte wie sehr ich mich von Ihren Worten angesprochen fühlte reagierte meine Seele und mir liefen Tränen über die Wangen.

    Sie halten Ihren Lesern einen Spiegel vor, rütteln sie auf und umarmen sie mit Ihren Worten.

  • #11

    Sari (Sonntag, 01 August 2021 19:08)

    Lieber Rolf,
    Mit großem Interesse habe ich dein neues Buch „„i“ - zwischen den Zeilen verborgen“ gelesen. Die einzelnen Kurzgeschichten, die von unterschiedlichen und oftmals überraschenden Themen handeln, sind sehr kurzweilig geschrieben und es macht Spaß diese zu lesen. Die gut formulierten Geschichten regen sowohl zum nachdenken als auch zum Schmunzeln an. Es ist immer schön deine ausdrucksstarken Geschichten zu lesen.

  • #10

    Dennis John Marcel Ophey (woziko.org) (Sonntag, 26 Mai 2019 11:02)

    Lieber Rolf, ich habe die Ehre gehabt Dich am 23.5.19 im Scala Wesel live zu sehen, hören und zu spüren!
    Ich hatte während Deines Auftritts die ganze Zeit Gänsehaut!!! Du bist so nah und legst soviel Gefühl und Überzeugung in Deine wahren und wohl gewählten Worte!
    Wer Dich noch nicht erleben durfte sollte es auf jeden fall in Zukunft machen! Unbedingt! Deine Stimme und Deine Bühnenpräsens verleihen mir wenn ich mich dran erinnere wieder Mut und Lust auf mehr!
    Dein
    Dennis

  • #9

    Ute Schomaker (Mittwoch, 16 Mai 2018 19:01)

    Rolf Freibergers Buch "404" hat mich zutiefst berührt und das nicht nur, weil ich zum Zeitpunkt des Lesens selbst eine Chemotherapie durchlief. Dennoch war ich durch diese Situation natürlich besonders sensibilisiert für diese kostbare Geschichte.Der Autor hat es mir ermöglicht, selbst zur Möwe zu werden und Nele und Lara auf ihren Flügen zu begleiten.
    Rolf Freiberger ist es auf eindrucksvolle Weise gelungen, darzustellen, wie sehr unsere geistige Haltung und unsere Vorstellungskraft unser Befinden in schweren Zeiten positiv beeinflussen kann.
    Dies war eine der wichtigsten Erfahrungen, die ich während meiner Erkrankung machen durfte - auch unterstützt durch dieses Buch!

  • #8

    Manfred Kaiser (Dienstag, 26 September 2017 09:56)

    Lieber Herr Freiberger,
    mein erster Eindruck, als ich „404“ in die Hand bekam: schwarzer Einband, auf der Rückseite gleich in der ersten Zeile die Erwähnung „eines Sterbezimmers“ – das wird keine leichte Lektüre …
    Aber dann fiel mein Blick vorn oben auf die Möwe, und ich war wieder zuversichtlich – genau wie Nele nach der Verzweiflung am Anfang ihrer tragischen Krankengeschichte. Meine Lieblings-Passagen sind folgende: Natürlich die „Frosch-Parabel“ (S. 70); die Reaktion des bettlägerigen Mädchens auf dem ersten imaginären Flug: „ein paar neugierige Ameisen“ (S. 91) – und natürlich die Gedichte, die eine willkommene Abwechslung sind und die düsteren Gedanken unterbrechen. Besonders „Der Traum vom Baum“ hat mir gefallen, auch weil ich schon immer die Erhabenheit großer Bäume bewundert habe (lange bevor Peter Wohlleben einen Beststeller nach dem anderen darüber veröffentlicht hatte).
    Am 14.11. sind wir wieder im Scala Kulturspielhaus. Die Veranstaltungs-Serie „Literatur im kleinen Salon“ (s. Anlage) gibt mir Gelegenheit, Ihr Buch vorzustellen. Ich hoffe, einige Leserinnen und Leser für „404“ zu gewinnen.

  • #7

    Petra Meyer (Mittwoch, 16 August 2017 16:22)

    Hallo Herr Freiberger !
    Habe ihr Buch gelesen .Für mich war klar das Buch hat kein gutes Ende . 
    Alles kam ganz anders . Ich bin froh das ,das Ende gut ausgegangen ist . 
    Trotzdem macht es mich nachdenklich . Man sollte im Leben niemals auf-
    geben . Leicht gesagt :ich bin ja nicht krank. Die Möwe kann man auch in anderen 
    Lebens-Situationen einsetzen . Ihre Gedichte sind sehr passend und schön .
     
    Einen schönen Abend bis Donnerstag
    Petra Meyer  

  • #6

    Maxim (Mittwoch, 16 August 2017 14:08)

    Das finde ich auch! :-)

  • #5

    Shopinee (Dienstag, 01 November 2016 07:35)

    Hallo Herr FreiIberer,

    Ich hab mir das Buch "Anindos 134. Leben" durch gelesen. Ein sehr schönes Buch und
    sehr bildlich geschrieben. Es hat Spaß gemacht es zu lesen. Ich komme selbst aus Sri Lanka und war sehr beeindruckt wie sie die Meschen und ihre Lebenssituation beschrieben haben.

    TOLLES Buch!

  • #4

    Liane Lauer (Mittwoch, 20 Juli 2016 20:47)

    Lieber Rolf,

    ich freue mich sehr für dich, dass du nach deinem Berufsleben eine so sinnvolle und schöne Aufgabe gefunden hast. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und viele schöne Momente.

    Deine Ex-Kollegin Liane

  • #3

    Manfred Kaiser (Mittwoch, 11 Mai 2016 16:57)

    Anmerkungen zu "Ich muss mal telefonieren"
    Schon die geglückte Umschlaggestaltung weckt Erwartungen, die genau zum folgenden Text passen: Der Schriftzug auf dem vorderen Deckblatt ist zwar leserlich, hat aber keine geraden Linien und zerfließt vor einem diffusen und wolkigen Hintergrund. Diese Unschärfe und Ungewissheit prägt den gesamten Inhalt. Der kurze Zeitabschnitt im Leben der beteiligten Personen schwankt zwischen Traum und Realität, Wahn und Einsicht, Schlaf und Wachen, Vergangenheit und Gegenwart, Gesundheit und Krankheit, Leben und Tod, Fesselung und Mobilität, Gefahr und friedvoller Ruhe, sogar bei den Nebenfiguren (der Tochter, S. 6).
    Diese Zwiespältigkeit bezieht sich sogar auf die Sprache (Deutsch/Englisch) und die Textform: sachlich, informativ im Prolog - aber lyrisch und emotional in der "Erinnerung" am Schluss.
    Weniger als eine Stunde dauert die Lektüre dieser "wahren Geschichte", aber nachgedacht habe ich darüber noch tagelang. Meine "Erinnerung" ging dabei zurück an meine Grundschulzeit: Damals - als "Demenz" noch ein unbekannter Begriff war, konnte ich noch nicht begreifen, was mit meiner Großmutter geschah. Sie wurde von meiner Tante versorgt, die liebevoll aber völlig überfordert war - ohne Helfer, mit denen sie "mal telefonieren" konnte. Heute habe ich für manche Ereignisse im Alltag meiner Verwandten mehr Verständnis - auch Dank Rolf Freibergers Schilderung.

  • #2

    Manfred Kaiser (Mittwoch, 27 April 2016 18:29)

    Lieber Herr Freiberger,
    nach Ihrer Lesung gestern im Café Minchen sind mir noch einige Gedanken zu "Anindos 134. Leben" durch den Kopf gegangen.
    Mir kam ein Aphorismus in den Sinn: "Ein Buch, das es nicht wert ist, zweimal gelesen zu werden, ist auch nicht einmal lesenswert" (Karl Julius Weber). Deshalb habe ich mir Ihr Buch nochmal vorgenommen und Kapitel 10 wieder gelesen, das mich besonders berührt hat. Die Zeit für Ihre Lesung war zu kurz, um auch darüber zu reden. Aber ich finde, die Weisheit des Mönches (S. 80f) könnte auch für Menschen - weit entfernt von einer Tsunami-Gefahr - ein Trost sein.
    Ob solche Abschnitte wohl auch in Ihren anderen Büchern zu finden sind?
    Mit erwartungsvollen Grüßen
    Ihr Manfred Kaiser vom Lesekreis Rotkehlchen in Wesel

  • #1

    Dorothea Münnich (Donnerstag, 14 April 2016 09:18)

    Hallo Herr Freiberger,
    vielen Dank für die liebevollen und freundlichen Worte zu unserer Internetseite und besonders natürlich für die Verlinkung. :-)
    Ich freue mich schon auf die Lesung am 26.04.2016 im Cafe Minchen.
    Herzliche Grüße
    Dorothea Münnich
    Literaturkreis Rotkehlchen

 

Rezension "Die Vor-Leser"

 

Anindo ist 8 Jahre alt und lebt auf der Insel Sri Lanka. Er wohnt zusammen mit Opa und Oma, seinen Eltern und seinen zwei Schwestern in einer selbst zusammen geschusterten Wellblechhütte. Die Familie lebt in bitterer Armut und hat oft nicht einmal das Geld für eine Mahlzeit am Tag. Deshalb muss Anindo jeden Tag betteln gehen um seine Familie zu unterstützen.

 

Trotzdem hat er einen großen Traum: Geld zu sparen und irgendwann einmal eine Schule zu besuchen um lesen und schreiben zu lernen. Anindos bester Freund heißt Ramesh, er ist 2 Jahre älter als Anindo und kann seinem Freund viele Dinge erklären. Sie spielen aber auch zusammen Fußball und denken sich mit den Dorfkindern Theaterstücke aus.

 

Doch eines Tages-ohne Vorwarnung- wird ihr Dorf von einer großen Flutwelle überrollt. Ihre Hütte wird zerstört und einfach fortgespült, Anindos Großeltern werden vermisst. Er selbst und seine Schwestern sind verletzt und auseinandergerissen, aber ihre Familie findet durch einen glücklichen Zufall wieder zusammen.

 

Von solchen glücklichen Zufällen gibt es in Anindos Leben einige. Sie geben seinem Leben immer wieder eine unerwartete Wendung. Zum Beispiel die Bekanntschaft mit dem berühmten Fußballer Santiago, die Patenschaft der Familie Lohmann aus Düsseldorf oder das unverhoffte Zusammentreffen mit seinem heimlichen Schwarm Nimali.

 

Meine Meinung:

 

Dies ist in zweierlei Hinsicht ein sehr ungewöhnliches Buch: Zum einen ist der Autor Rolf Freiberger  Lesepate. In den Übungsstunden mit seinem Lesekind entstand die idee ein eigenes Buch zu schreiben, mit Wörtern, die ihm von seinem Lesekind bei jedem neuen Kapitel vorgeschrieben wurden. Diese Wörter musste Rolf Freiberger in sein Kapitel einfließen lassen und man kann sie sozusagen als Untertitel zu jeder Kapitelüberschrift finden.

 

Zum anderen ist die Lebensgeschichte von Anindo keine Geschichte im herkömmlichen Sinn, sondern eher ein detaillierter Bericht über ein spannendes, teils trauriges , aber auch sehr fröhliches und optimistisches Leben

 

Anindo ist ein Kind, das nie aufgibt, das immer neue Träume  und Ziele hat und das die nötige Portion Glück hat, aus der Armut aussteigen zu können. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen. Es hat mich in eine fremde Welt mitgenommen, die ich mir durch das Buch sehr gut vorstellen konnte. Es ist ein ehrliches, hoffnungsvolles und berührendes Buch mit einem offenen Ende. Und ein Aufruf, auch selbst etwas gegen die Armut  und für die Bildung der Kinder in der 3. Welt zu tun